Der Ort Malá Úpa (Kleinaupa), dessen Kataster sich bis zur Schneekoppe hinzieht, gehört zu den höchstgelegenen Gebirgsorten. Er wurde im 16. Jahrhundert gegründet und hat sich bis heute als einer der letzten Orte viele seiner einzigartigen, auf seinem Gebiet liegenden natürlichen und kulturellen Werte bewahren können. Der historische Kern des Ortes mit der anmutigen Kirche St. Peter und Paul ist mit seiner Lage inmitten wirklicher Natur, mit seinem herrlichen Panoramablick auf die Berge und unzähligen Möglichkeiten zu Wanderungen in die nähere und fernere Umgebung einfach einzigartig. Ein Märchenweg geleitet Sie im Frühjahr, Sommer und Herbst durch den weitläufigen Gebirgsort, an Stellen, die Sie noch nicht kennen werden. Im Winter kann man gleich in zwei Skigebieten Ski fahren – „U kostela“ und „Pomezky“ – oder Skitouren auf pfleglich gespurten Langlaufloipen machen.
Skifahren kann man in Malá Úpa gleich in zwei Skiarealen. Die Skipisten des Skigebietes „U kostela“ liegen am südwestlichen Hang des Grenzkammes (Pomezní hřeben), von dem sich ein hinreißender Blick auf den höchsten Gipfel des Riesengebirges und Tschechiens überhaupt – auf die Schneekoppe eröffnet. Den Skifahrern stehen hier vier Skilifte in Längen von 300 bis 1000 Meter zur Verfügung. Für die kleinsten Skifahrer steht ein Babylift bereit.
Das zweite, direkt im Zentrum von Malá Úpa liegende Skigebiet „Pomezky“ nimmt am 12. Dezember 2009 seinen Betrieb auf. Seinen Besuchern bietet es die Möglichkeit zum Ski fahren auf einer der höchstgelegenen Skipisten in ganz Tschechien.
